Erklärung zum Blog


...ich freue mich über Dein/Ihr Interesse an der Liebfrauenschule Vechta. Der Blog ist entstanden, um Geschichten, Erfahrungen, Erlebnisse von ULFen und ULF-Verbundenen zu sammeln. Ich möchte diesen Blog nutzen, um allen, die es möchten die Möglichkeit zu geben, davon zu erzählen warum und wieso die Liebfrauenschule Vechta wichtig für sie ist....und ich will gerne damit anfangen! Weil ich mir sicher bin, dass es viele wie mich gibt, die dankbar sind auf dem ULF gewesen zu sein! Mehr dazu in meinen Artikeln.....ich lade Euch ein meine Erfahrungen durch Eure Kommentare zu vervollständigen!

Schon jetzt vielen Dank für Eure Geschichten (Kommentare)!

Über mich...

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Baujahr 1969, seit 1984 mit meinem Mann zusammen, verheiratet, 2 tolle "gemeinsame" Töchter (Bj. 1985 und Bj. 1999), seit 1980 selber ULFE, gelernte Industriekauffrau, diplomierte Betriebswirtin, Führungskraft im öffentlichen Dienst, Handballerin und leidenschaftlicher Fussballfan

Donnerstag, 5. Januar 2012

Jede so wie sie ist - oder die Legende der typischen ULFe!

Meine Schwestern und Cousinen waren schon ULFen, daher war es klar, dass wenn die Noten in der Grundschule stimmen, dann gehe ich auf's ULF. Das war 1980! Uuuaaah - lange her!

Ich war bestimmt keine - für damalige Verhältnisse - typische ULFE! Die ULFE ansich hatte damals in der Community anderer Schulen bestimmte Eigenschaften:

  • wohlhabend bis reich
  • "Püppi-Outfit (Poloshirt & Co.)
  • Markenklamotten
  • Pferdeschwanz mit Schleife im Haar
Das zumindensts bekam ich so etwa in NICHT-ULFEN-Kreisen ständig zu hören....auf mich traf das nicht zu....wir waren nicht reich, daher kamen Markenklamotten - selbst wenn ich sie gewollt hätte - gar nicht in Frage. Ich trug mein langes Haar offen und außerdem schwarze engen Hosen und Schlabberpullover im Mehrschichten-Look.....aber das zum Beispiel war schon toll...bis auf sehr wenige Ausnahmen, war es egal wie ich rumlief. Wir fühlten uns gemeinsam als ULFen und es war egal, welche Vorurteile andere hatten. Ich fühlte mich akzeptiert so wie ich war und fühlte mich sehr wohl. Ich liebte diese Schule, ich genoss jeden Tag, ich liebte meine Freundinnen - ob Püppi oder nicht - und sie liebten mich so wie ich war. Zumindestens habe ich das so empfunden. Und das ist eine meine Erinnerung.


1 Kommentar:

Vivien Seidel hat gesagt…

Oh ja! Die typische ULFe! Was für ein Mythos! ;) Das war auch bei uns ein Thema. Als ich in der 7.Klasse war, wurde ein Ulfen-Pullover hergestellt. Ich glaube das war 1998. Da war auch eine "typische Ulfe" abgebildet mit Pferdeschwanz, Aktenordner griffbereit, schicker Schultertasche als Schultasche, Markenklamotte...usw. Witzig wie sich dieses Bild der typischen Ulfe durch die Jahrzehnte bewahrt. Aber ich find es toll. So ist immer ein Bild von einer "typischen Ulfe" welches alle so unterschiedlichen, wunderbaren Charaktere dieser Schule verbindet. Und das ist es, was diese Schule letztlich ausmacht.

Ich persönlich hatte eine Phase, in der ich sicherlich nicht dieser "typsichen ULFe" entsprach. Ich hatte Baggyhosen an, hatte meine Adidas-Sneaker bunt angemalt, trug T-Shirt mit Trainingsjacken im Retro-Style und hatte manchmal noch ne Mütze auf m Kopf inklusive Buttons. So eine Phase hatten sicherlich viele, aber ich hab mich dadurch nie unakzeptiert oder anders behandelt gefühlt und wenn, dann nur im positiven Sinn. Jede so wie sie ist.

Dennoch Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber umso höher die Klassenstufe, umso mehr Verstand und umso höher wurde die Akzeptanz.